Kölner Pegel

25 Jahre Kölle im Flow

„Wenn niemand etwas merkt, dann läuft alles rund.“  Treffender kann man unsere Tätigkeiten nicht beschreiben: Seit 25 Jahren kümmern wir uns im Hintergrund darum, dass "Kölle im Flow" bleibt und vieles wie selbstverständlich funktioniert. Von der Abwasserreinigung über den Hochwasser- und Starkregenschutz bis hin zur Gewässerpflege. 

25 Jahre für Köln im Einsatz

Die StEB Köln sind mehr als ein Unternehmen der kommunalen Wasserwirtschaft – wir sind ein Teil von Köln, der sehr gut funktioniert. Wir reinigen Abwasser, schützen die Stadt vor Hochwasser und Starkregen und kümmern uns um die Gewässer, die Köln prägen und lebenswert machen.

Unsere Arbeit findet meist im Hintergrund statt, doch sie ist die Grundlage für Gesundheit, Lebensqualität und eine Stadt, die sich auf ihre Infrastruktur verlassen kann. Möglich wird das durch ein Team aus engagierten Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, dass Kölns Abwasserinfrastruktur reibungslos funktioniert.

Meilensteine aus 25 Jahren

Seit unserer Gründung im Jahr 2001 haben sich unsere Aufgaben, unsere Infrastruktur und unsere Organisation stetig weiterentwickelt. Neue Projekte, technische Innovationen und zusätzliche Verantwortung haben diesen Weg geprägt.

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2001

1. Mai 2001 werden die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln) als Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) gegründet. Aus dem früheren Amt für Stadtentwässerung entsteht ein eigenständiges kommunales Unternehmen mit der zentralen Aufgabe der Abwasserbeseitigung.

2004

Wir sind nun auch für den Hochwasserschutz und für die Straßenentwässerung zustäandig. Zu unseren Aufgaben gehören die Planung, der Bau und der Betrieb von oberirdischen Schutzanlagen und die unterirdische, hochwassersichere Anpassung der Kanalisation sowie die Entwicklung von Renaturierungsprojekten, Retentionsräumen und Versickerungsflächen.  

2008

Der bauliche Hochwasserschutz für Köln wird fertiggestellt. Durch den Abschluss der Bauarbeiten ist Köln nun deutlich besser vor extremen Hochwasserereignissen des Rheins geschützt. Die Maßnahmen sind ein Meilenstein für die langfristige Sicherung der städtischen Infrastruktur.

2010

Die Pflege und Unterhaltung der Kölner Bäche fällt nun auch in unseren Verantwortungsbereich. Neben dem technischen Unterhalt geht es seit 2010 verstärkt um Maßnahmen, Gewässer naturnah zu entwickeln. 

2011

Die Photovoltaikanlage unseres Verwaltungsgebäudes in der Ostmerheimer Straße geht als damals größte Anlage in Köln in Betrieb. Die Anlage stellt einen frühen Schritt in Richtung eigener, erneuerbarer Energieerzeugung dar. Sie trägt dazu bei, die CO₂-Emissionen im Betrieb zu reduzieren.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Verwaltungsgebäudes der StEB Köln in Merheim.
Verwaltungsgebäude StEB Köln

2013

Die Pumpanlage Kuhlenweg wird eingeweiht und in Betrieb genommen – die letzte der sieben neu gebauten Pumpanlagen, die in erster Linie dem Hochwasserschutz dienen und auch als "Perlenkette am Rhein" bezeichnet werden. 

Das Pumpwerk Kuhlenweg. Aus dieser Perspektive sind Seerosen auf der Fassade zu sehen. Aus jeder Perspektive sind unterschiedliche Motive zu sehen.
Pumpanlage Kuhlenweg

2014

Die StEB Köln übernehmen die Straßenentwässerungsanlagen von der Stadt Köln. Damit wird die gesamte städtische Entwässerungsinfrastruktur in die Verantwortung der StEB Köln überführt. Seitdem erfolgen Planung, Betrieb und Unterhaltung aus einer Hand.

2016

Umbenennung: Aus StEB wird StEB Köln. Der neue Name unterstreicht die klare Verortung in der Stadt und macht die Zugehörigkeit zu Köln auch nach außen hin deutlich sichtbar.

2017

Zu unserem Verantwortungsbereich gehört nun auch die Pflege, Unterhaltung und Sanierung der 15 Kölner Parkweiher. Wir überwachen die Wasserqualität, halten die technischen Anlagen in Schuss und sorgen für eine ökologisch Pflege der Gewässer. Die StEB Köln erweitern damit ihr Aufgabenfeld um wichtige innerstädtische Gewässer mit hoher Bedeutung für Freizeit, Stadtklima und Biodiversität.

Zwei Kanadagänse stehen am Rand des Volksgartenweihers.
Volksgartenweiher

2018

Einführung des Slogans „Die WASSERBESSERMACHER“: Der von einem Mitarbeitenden entwickelte Slogan steht für das Selbstverständnis der StEB Köln. Er betont den gemeinsamen Anspruch, die Wasserwirtschaft aktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.

2020

Wir veröffentlichen unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht. Damit machen die StEB Köln ihre ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen erstmals umfassend transparent. Der Bericht stärkt die strategische Ausrichtung auf Nachhaltigkeit.

2022

Die Strategie „Besser machen – besser bleiben 2035“ wird eingeführt. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung wurden langfristige Leitplanken für die Entwicklung des Unternehmens festgelegt. Sie schafft Klarheit über Rolle, Anspruch und zukünftige Schwerpunkte des Unternehmens.

2024

Die Biogasaufbereitungsanlage auf dem Großklärwerk Köln-Stammheim wird in Betrieb genommen. Hier bereiten wir das bei der Abwasserreinigung anfallende Klärgas zu Biomethan auf, das dieselbe Qualität wie fossiles Erdgas hat. Damit können wir unser Blockkraftheizwerk vor Ort antreiben, das Strom und Wärme erzeugt. Zudem können wir Überproduktionen ins Kölner Erdgasnetz einspeisen. 

Biogasaufbereitungsanlage auf dem Großklärwerk in Stammheim bei sonnigem Tag ohne Wolken
Biogasaufbereitungsanlage auf dem GKW

2025/26

Der Wasser- und Bodenverband Wahn wird aufgelöst und die StEB Köln übernehmen die Kläranlage Wahn. Durch diese Integration werden der Betrieb und die Verantwortung für die Abwasserreinigung weiter konsolidiert. Damit stärken die StEB Köln ihre Rolle als zentrale Akteurin der regionalen Abwasserinfrastruktur.

Faultürme des Wahner Klärwerks
Kläranlage Wahn