Wasser-Risiko-Check
Ermitteln Sie Ihr persönliches Risiko für Hochwasser und Überschwemmungen in Köln. Mit dem Wasser-Risiko-Check der StEB Köln können Sie frühzeitig Vorsorge treffen und Schäden vermeiden.
Überflutungsgefahrenkarten
Starkregen und Sturzfluten
Starkregen und Sturzfluten nehmen klimabedingt zu – informieren Sie sich, welche Maßnahmen die StEB Köln im Stadtgebiet planen oder bereits umgesetzt haben und was Sie tun können, um Ihr Zuhause zu schützen.
Mischwasser- und Hochwasserpumpanlage Bremerhavener Straße
Die Mischwasser- und Hochwasserpumpanlage Bremerhavener Straße entlastet das Kölner Kanalnetz bei Starkregen und Hochwasser. Mit einer Förderleistung von rund 6.400 l/s leitet sie große Wassermengen sicher in den Rhein ab – zuverlässig und automatisch gesteuert.
Kölns Pumpwerke
Die StEB Köln betreiben über 140 Pumpwerke, die Abwasser und Regenwasser kontrolliert fördern und ableiten. Erfahren Sie, welche Aufgaben Hochwasser-, Abwasser- und Regenwasserpumpwerke übernehmen und wie sich die drei Pumpwerkstypen unterscheiden.
AMAREX: Ein digitales Werkzeug für die wassersensible Stadtplanung
Starkregen, Dürre und Hitze nehmen zu – Zeichen des Klimawandels. Doch wie können Städte wie Köln fit für diese neue Wetterwirklichkeit werden? Das Forschungsprojekt AMAREX liefert Antworten – und ein Webtool für die kommunalen Gestalter*innen wasserbewusster Städte.
Baumaßnahme Esch-Pesch
Mit dem Großprojekt „Entwässerung der Ortslagen Esch, Pesch und Auweiler“ ersetzen die StEB Köln in den kommenden Jahren das bestehende System zur Entwässerung im Kölner Norden durch eine neue technische Gesamtlösung. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Baufortschritt und den geplanten Maßnahmen.
Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Baufortschritt und den geplanten Maßnahmen.
Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Baufortschritt und den geplanten Maßnahmen.
Kontakt
Ob Störung, Hochwasser, Führung oder Bewerbung – auf der Kontaktseite der StEB Köln finden Sie schnell die richtige Ansprechperson für Ihr Anliegen. Direkt, zuverlässig und themenspezifisch.
Eigenvorsorge gegen Hochwasser
Wanderausstellung zur Überflutungsvorsorge
Der Klimawandel macht sich in Deutschland auf vielfältige Weise bemerkbar: durch häufigeren Starkregen mit entsprechenden Überflutungen und durch Dürre- und Hitzeperioden mit Rekordtemperaturen. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass in Zukunft die Häufigkeit und die Intensität von Starkregenereignissen weiter zunehmen wird. Die Eigenvorsorge wird dementsprechend immer wichtiger. Welche Möglichkeiten gibt es, sich angemessen vorzubereiten und sein Zuhause zu schützen? Darüber informieren die StEB Köln in einer Wanderausstellung, die seit 2018 durch die Bürgerämter der Stadt Köln zieht. Die Orte und Termine für 2024 sind wie folgt: • 26.03. bis 30.04.: Bezirksrathaus Mülheim • 27.03. bis 30.04.: Bezirksrathaus Kalk • 02.05. bis 04.06.: Bezirksrathaus Chorweiler • 05.06. bis 02.07.: VHS Forum Studienhaus • 05.06. bis 02.07.: Bezirksrathaus Nippes • 22.08. bis 19.09.: Bezirksrathaus Lindenthal • 22.08. bis 19.09.: Bezirksrathaus Ehrenfeld Darüber hinaus haben Bürger*innen die Möglichkeit, an Werktagen unter der Telefonnummer 0221 221-26509 einen telefonischen Beratungstermin mit den StEB Köln-Fachexpert*innen zu vereinbaren. Außerdem können sie sich über den Wasser-Risiko-Check eine erste, kostenlose Online-Beratung einholen. Weitere Informationen zu den Themen Starkregen und Überflutungsschutz gibt es hier .
Jetzt interaktiv in 3D: StEB Köln zeigen, wo Starkregen zur Gefahr werden kann
Köln war 2017 die erste deutsche Großstadt, für die Starkregengefahrenkarten erstellt und veröffentlicht wurden. Nun treiben die StEB Köln die Innovation in diesem Bereich weiter voran und veröffentlichen eine neue Generation ihrer Starkregengefahrenkarten – mit eindrucksvollen 3D-Darstellungen des Kölner Stadtgebiets. Diese zeigen die Gefahren durch Überflutungen aufgrund von Starkregen in bisher nicht gekannter Detailtiefe. Damit können Kölnerinnen und Kölner jetzt genau nachvollziehen, welche Auswirkungen Starkregenereignisse in ihrer direkten Umgebung haben können. Die Darstellungen basieren auf einer hydrodynamischen Simulation mit hoher räumlicher Auflösung, die die Folgen ausgewählter Starkregenszenarien innerhalb weniger Sekunden visualisiert. Die Nutzung ist kostenfrei und erfordert lediglich einen Internetzugang. Damit ist Köln die erste Kommune in Deutschland, in der sich die Folgen von Starkregenereignissen in dieser Form simulieren lassen. Dabei werden folgende Informationen zur Verfügung gestellt: Mögliche Wasserstände bei Starkregen lassen sich am Gebäude ablesen. Eine Betrachtung des ausgewählten Gebäudes ist von allen Seiten möglich. Dadurch wird die Gefährdung nachvollziehbar. Fließbewegungen des Wassers auf der Oberfläche werden realistisch dargestellt. Auf dieser Grundlage können mögliche Schutzmaßnahmen für betroffene Gebäude geplant werden. Die Befahrbarkeit von Straßen, inklusive nicht oder nur eingeschränkt passierbarer Bereiche, wird dargestellt. Eine Videofunktion macht den Verlauf eines Regenereignisses und die damit verbundenen steigenden Wasserstände „erlebbar“. Die Luftbildansicht vermittelt eine besonders realistische Darstellung des Starkregenfalls. Wer kann die Starkregengefahrenkarten nutzen? Alle, die wissen möchten, wo im Kölner Stadtgebiet Gefahren durch Sturzfluten und Starkregen bestehen und welche individuellen Objektschutzmaßnahmen zur Vorsorge sinnvoll sind. Auch die Hochwasser- und Grundhochwassergefahrenkarten wurden optimiert: Sie sind jetzt nutzerfreundlicher und intuitiver bedienbar. Die Karten können sowohl über Desktop- als auch über Mobilgeräte genutzt werden: Hochwassergefahrenkarten Köln
25 Jahre StEB Köln
Starkregen vorbeugen - Wanderausstellung gibt Tipps
Wasser spielt in Zeiten des Klimawandels eine entscheidende Rolle: Sowohl häufigere Starkregenereignisse als auch längere Hitze- und Dürreperioden stellen die Stadt und ihre Bürger*innen vor neue Herausforderungen. Die Eigenvorsorge und ein intelligenter Umgang mit Regenwasser werden immer wichtiger. Welche Möglichkeiten gibt es, sich auf Starkregenereignisse vorzubereiten und sein Zuhause zu schützen? Wie kann Regenwasser sinnvoll genutzt werden, um Gebühren zu sparen und unsere Stadt fit für den Klimawandel zu machen? Darüber informiert der RegenKompass der StEB Köln in einer Wanderausstellung zu den Themen Starkregenvorsorge und Regenwassernutzung, die durch die Bürgerämter der Stadt Köln und zentrale Anlaufstellen zieht. Orte und Termine sind: • Februar: Bezirksrathaus Chorweiler • April: Bezirksrathäuser Mülheim und Kalk • Mai: VHS-Studienhaus am Neumarkt und Köln Arcaden Kalk • Juli: Bezirksrathaus Nippes • August: Rhein Center Weiden Bei Fragen erreichen Bürger*innen die Expert*innen der StEB Köln unter der E-Mail-Adresse regenkompass@steb-koeln.de . Außerdem gibt es die Möglichkeit einer kostenlosen Online-Erstberatung über den Wasser-Risiko-Check . Weitere Informationen zum nachhaltigen Umgang mit Regenwasser gibt es unter www.regenkompass.de . Zu den Themen Starkregen und Überflutungsvorsorge kann man sich hier informieren.
Rat beschließt Klimaanpassungsmaßnahme an der Kasemattenstraße in Deutz
Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels wird immer dringlicher. Daher gestalten die Stadt Köln und die StEB Köln gemeinsam den überflutungsgefährdeten Bereich an der Kasemattenstraße um. Die Idee für die Umgestaltung wurde im Rahmen des Forschungsprojekts iResilience (2018–2022) gemeinsam mit den Anwohnenden entwickelt. Die Umgestaltung der "Klimarobusten Kasemattenstraße" wurde nun in der Ratssitzung am Dienstag, 01.10.2024, beschlossen. Im Zuge des Klimawandels werden Starkregenereignisse mit hoher Wahrscheinlichkeit häufiger auftreten, auch die Hitzebelastung für die Menschen in der Stadt wird mit der Zunahme längerer Dürre- und Hitzeperioden steigen. Besonders gefährdet sind dicht bebaute Gebiete wie die Kasemattenstraße in Köln-Deutz. Eine Computersimulation zeigt, dass die Kasemattenstraße sowohl von Hitze als auch von Überflutungen durch Starkregen betroffen ist. In Zukunft soll eine begrünte Mulde Abhilfe schaffen. Hier kann sich das Wasser sammeln und versickern. Im Untergrund schaffen eine Zisterne und eine Rigole weiteren Speicherraum. Aus der Zisterne kann das Wasser dann z.B. zur Bewässerung der umliegenden Grünflächen genutzt werden. Zur Finanzierung des Projektes wurde gemeinsam mit der Stadt Köln ein Förderantrag im Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ gestellt. Dieser wurde unter Vorbehalt positiv beschieden. Für eine endgültige Zusage ist die Vorlage des Ratsbeschlusses erforderlich.
Der Weg des Abwassers
Was passiert nach der Toilettenspülung? Verfolgen Sie den Weg des Abwassers durch das 2.400 km lange Kölner Kanalsystem – vom Abfluss in Ihrem Zuhause bis zur Kläranlage und schließlich in den Rhein.
Publikationen & Downloads
Broschüren, Leitfäden, Merkblätter und Satzungen: Hier finden Sie wichtige Publikationen der StEB Köln zum Herunterladen.
Veranstaltungen & Termine
Erfahren Sie hier, welche Veranstaltungen die StEB Köln anbieten. Besonders begehrt: Die Führungen im Kronleuchtersaal – einem historischen Denkmal und noch aktiven Teil der Kölner Kanalisation.
Pumpwerk Ankergasse: Hochwasserschutz und Mischwasserbehandlung
Das Pumpwerk Ankergasse schützt das Kanalnetz in Köln-Zündorf bei Starkregen und Hochwasser. Stauraumkanal sowie Mischwasser- und Hochwasserpumpwerk arbeiten dabei zuverlässig zusammen.
Bundesweite Woche der Klimaanpassung: StEB Köln beteiligen sich mit Veranstaltungen zur Überflutungsvorsorge
Anlässlich der bundesweiten Woche der Klimaanpassung (WdKA) bieten die StEB Köln vier kostenlose Informationsveranstaltungen für Kölner*innen an. Im Mittelpunkt stehen die Themen Starkregenvorsorge und Hochwasserschutz. Rodenkirchen Wasserfest 18. September: Infostand auf dem Rodenkirchener Wochenmarkt 20. September: Infostand auf dem Sürther Wochenmarkt In einigen Bereichen ist die Überflutungsgefahr besonders groß – vor allem Häuser mit Garageneinfahrten und tiefliegenden Hauseingängen sind gefährdet. Im Rahmen des Projektes „Rodenkirchen Wasserfest“ sind die StEB Köln mit einem Infostand auf den Wochenmärkten in Rodenkirchen und Sürth vertreten. Hier beantworten die StEB Köln Fragen wie: Welche konkreten Möglichkeiten gibt es, sich vor extremen Wetterereignissen zu schützen? Wie funktioniert eine Rückstausicherung? Wie lässt sich das Hausdach vom Kanal abkoppeln? Die StEB Köln beraten die Kölner Bürger*innen gerne bei Ihren Planungen und freuen sich auf Ideen, um Rodenkirchen an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Der Infostand ist von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bis zum 19. September: Ausstellung „Starkregenvorsorge“ in den Bezirksrathäusern Lindenthal und Ehrenfeld Starkregenereignisse können trotz ausreichend dimensionierter Kanalnetze nicht allein durch die städtische Infrastruktur bewältigt werden. Private Schutzmaßnahmen sind ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Überflutungsvorsorge. Die Ausstellung zur Starkregenvorsorge der StEB Köln informiert über mögliche Gefahren und Risiken durch Starkregen. Zudem zeigt sie Möglichkeiten zum Schutz und zur Vorsorge auf, die von den Bürger*innen ergriffen werden können. Darüber hinaus informiert die Ausstellung über die Grundlagen von Wetterextremen. Interessierte können die Ausstellung zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Bezirksrathäuser besuchen. 19. September: Rundgang durch die Kölner Altstadt mit „Hochwasserbrille“ Die Stadt Köln zählt zu den hochwassergefährdetsten Großstädten Europas. Im Rahmen einer Führung werden die Ursachen für Hochwasser in Köln und der technische Hochwasserschutz vorgestellt. Dabei wird auch die Lagerhalle für mobile Hochwasserschutzelemente in der Deutzer Brücke besichtigt, um einen Eindruck vom oberirdischen Hochwasserschutz vor Ort zu erhalten. Das Ganze wird mit einem Rundgang durch die Altstadt abgerundet, um neben technischen auch private Objektschutzmaßnahmen kennenzulernen. Der Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Einfahrt zum Widerlager der Deutzer Brücke, gegenüber der Markmannsgasse 9. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden und ist barrierefrei. Eine vorherige Anmeldung unter marlene.willkomm@steb-koeln.de ist erforderlich. Die bundesweite Woche der Klimaanpassung (WdKA) findet vom 16. bis zum 20. September 2024 statt. Unter dem Motto „Gemeinsam für Klimaanpassung“ wird sie vom Zentrum KlimaAnpassung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) organisiert.
Bau des Ableitungssystems in Esch beginnt
Die StEB Köln treiben die Sanierung des Abwassersystems in Köln-Esch für eine zukunftsfähige Entwässerung der Stadtteile Esch, Pesch und Auweiler voran. Zwischen dem Pumpwerk Esch und dem Kölner Randkanal hat der Bau des neuen Ableitungssystems begonnen. Der derzeit vorhandene offene Vorflutgraben ist stark sanierungsbedürftig und wird durch eine Druckrohrleitung ersetzt. Dadurch wird die Gefährdung der umliegenden Stadtteile bei Starkregen deutlich reduziert. Um das Regenwasser effektiv ableiten zu können, werden zwei parallel verlaufende Druckrohrleitungen mit einem Durchmesser von 1,20 Metern bis zum Kölner Randkanal verlegt. Die Bauarbeiten starten im Bereich der Pumpwerksanlage Esch nördlich der Martinusstraße und verlaufen von dort ca. 1,5 km entlang der Orrer Straße bis zum bereits verrohrten Abschnitt auf Höhe des Heinenhofs (Orr). Im Zuge der Baumaßnahme wird auch das Auslassbauwerk am Kölner Randkanal in den Wintermonaten 2025/26 erneuert. Nach Inbetriebnahme der Gesamtanlage wird der offene Vorflutgraben komplett zurückgebaut, verfüllt und bepflanzt. Anschließend wird der Rad- und Fußweg entlang der Orrer Straße verbreitert. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die Landschaft dann nicht mehr durch den Graben „zerschnitten“ wird, sondern sich harmonisiert. Verkehrsführung während der Bauarbeiten Im Rahmen der Rohrverlegung entlang der Orrer Straße wird es ab dem Sommer 2025 zu verkehrlichen Einschränkungen kommen. Über das genaue Ausmaß informieren die StEB in einer gesonderten Presseinfo. Die Druckleitung soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein, die Wege und Flächen bis April 2027. Information für Anrainer Die StEB Köln informieren die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig über die geplanten Arbeiten und bitten um Verständnis für die mit der Maßnahme verbundenen Einschränkungen. Hintergrund: Ein zukunftssicheres Entwässerungssystem Die Baumaßnahme ist Teil des Gesamtprojektes „Entwässerung der Ortslagen Esch, Pesch und Auweiler“. Mit der Gesamtmaßnahme wird das sanierungsbedürftige System zur Ableitung des Regenwassers aus den Stadtteilen Esch, Pesch und Auweiler in den Kölner Randkanal auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Dadurch wird die Gefährdung der umliegenden Ortschaften bei Starkregenereignissen deutlich reduziert. Weitere Informationen zur Baumaßnahme finden Sie hier . Foto: StEB Köln. Sie sehen von links: Sebastian Winkler, StEB Köln; Tobias Lübbert, StEB Köln; Reinhard Zöllner, Bezirksbürgermeister Köln-Chorweiler; Dr. Christian Gattke, StEB Köln; Uwe Widerek, StEB Köln. Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden. Eine Archivierung ist nicht gestattet.
Regenwasserpumpanlage St. Leonardus-Straße
Die Regenwasserpumpanlage St. Leonardus-Straße steuert bei Starkregen den Abfluss aus dem Regenklärbecken. So entlastet die Anlage das Kanalnetz und sorgt für eine kontrollierte Regenwasserableitung.
Jährliche Hochwasserschutzübung – StEB Köln probten mit Freiwilligen für den Ernstfall
Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser: Für einen professionellen und gut funktionierenden Hochwasserschutz muss im Ernstfall jeder Handgriff sitzen. Deshalb übten die StEB Köln am 6. und 7. September gemeinsam mit städtischen Ämtern, Hilfsorganisationen und Partnerfirmen verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen - an unterschiedlichen Rheinabschnitten und in unterschiedlichen Szenarien. Rund 240 Einsatzkräfte und viele freiwillige Helfer*innen waren im Einsatz. Denn das war das Besondere in diesem Jahr: Erstmals waren freiwillige Bürger*innen bei der Übung dabei. Sie lernten am Samstag auf dem Gelände der StEB Köln in Köln-Merheim das Befüllen von Sandsäcken mit Füllmaschinen und an der DLRG-Station in Köln-Poll den Aufbau eines Sandsackwalls. Beides Arbeiten, die für den Erfolg von Hochwasserschutzmaßnahmen entscheidend sind. „Der Schutz vor Hochwasser ist in Köln fest verankert. Doch durch den Klimawandel und die Zunahme von Starkregenereignissen steigt die Gefahr, von den Wassermassen überrascht zu werden. Wenn der Pegel sprunghaft steigt, müssen alle anpacken – das Einsatzteam der StEB Köln, die städtischen Ämter, die Hilfsorganisationen - und auch die Kölner*innen. Ohne sie geht es nicht“, betonte Ulrike Franzke, Vorständin der StEB Köln. „Deshalb binden wir in diesem Jahr die Bevölkerung aktiv ein und zeigen, wie jede*r mithelfen kann, Köln wasserfest zu machen.“ „Die Herausforderungen an den Hochwasserschutz werden in Zeiten des Klimawandels immer größer. Es ist wichtig, dass wir als Stadt Köln gemeinsam mit den StEB Köln und der Kölner Bevölkerung gut vorbereitet sind. Jeder Beitrag zählt, um die Sicherheit unserer Stadt zu gewährleisten - gerade wenn es darum geht, schnell und effektiv zu handeln“, ergänzte William Wolfgramm, Dezernent für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln. Sandsäcke als Schutzmaßnahme: Selbsthilfe der Bürger*innen Die StEB Köln bieten den Bürger*innen Sandsäcke zum Selbstschutz im Ernstfall an. Im Kölner Stadtgebiet werden sechs Ausgabestellen eingerichtet, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können. Insgesamt sind 30.000 gefüllte und 300.000 leere Sandsäcke vorrätig. Sollte der Bedarf die 30.000 Sandsäcke übersteigen, wird mit der Nachbefüllung begonnen und die Bevölkerung um tatkräftige Unterstützung gebeten. Entsprechende Sandsackfüllmaschinen stehen auf dem Betriebsgelände der StEB Köln zur Verfügung. Herausforderung Mülheimer Ufer: Übung unter erschwerten Bedingungen Schwerpunkt der Übung am Freitag, 6. September, war der klassische Aufbau von Hochwasserschutzelementen entlang des Mülheimer Ufers. Hier ist eine optimale Koordination gefragt, zumal die laufende Sanierung der Mülheimer Brücke die Einsatzkräfte vor neue Herausforderungen stellt. Durch veränderte Lagermöglichkeiten und Wegebeziehungen im Bereich der Großbaustelle müssen die Teams flexibel agieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Hochwassergefahr in Köln: eine ständige Herausforderung Die Stadt Köln ist aufgrund ihrer geografischen Lage besonders hochwassergefährdet. Die nahe und tief am Rhein gelegene Bebauung erfordert einen hohen Schutzbedarf. Der Hochwasserschutz ist eine zentrale Aufgabe der StEB Köln und wird unabhängig von konkreten Hochwasserereignissen kontinuierlich aufrechterhalten. Die Hochwasserzentrale ist ganzjährig besetzt und kann im Ernstfall zwischen 600 und 800 Einsatzkräfte mobilisieren. Jährlich werden im Rahmen der Hochwasserschutzübung Maßnahmen und Abläufe anhand realistischer Hochwasserszenarien erprobt. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft sicherzustellen und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen sowie freiwilligen Helfer*innen zu optimieren. Der technische Hochwasserschutz in Köln bietet Schutz bis zu einem Wasserstand von 11,90 m am Kölner Pegel (KP) - ein Hochwasserereignis, das statistisch einmal in 200 Jahren auftritt. Klimafolgenanpassung und Sensibilisierung Neben den jährlichen Hochwasserschutzübungen setzen die StEB Köln auf weitere Projekte zur Verbesserung des Hochwassermanagements, der Überflutungsvorsorge und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Dabei spielt die Sensibilisierung der Bevölkerung eine zentrale Rolle, um das Bewusstsein für die zunehmenden Risiken durch Starkregen und Hochwasser zu schärfen. Foto 1 - StEB Köln/Peter Jost. Sie sehen von links: Claudia Greven-Thürmer, Bezirksbürgermeisterin Köln-Kalk; Ulrike Franzke, Vorständin StEB Köln; William Wolfgramm, Dezernent für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln bei der Sandsackfüllaktion mit Freiwilligen in Köln-Merheim. Foto 2 - StEB Köln. Sie sehen freiwillige Helfer*innen vor dem von ihnen aufgebauten Sandsackwall in Köln-Poll. Die Fotos dürfen nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung genutzt werden. Eine Archivierung ist nicht gestattet. Weitere Bilder von der Aktion mit den Freiwilligen finden Sie hier .
Störungen melden
Ob verstopfter Gully, unangenehme Gerüche oder Überflutungsgefahr: Melden Sie Störungen schnell und direkt online an die StEB Köln – rund um die Uhr.
Unternehmen
Bau des Stauraumkanals von Pesch nach Esch beginnt
Am 17.06.2024 beginnen die vorbereitenden Maßnahmen für den Bau des neuen Stauraumkanals von Pesch zum Abwasserpumpwerk Martinusstraße in Esch. Der Kanal ersetzt den bisherigen offenen Graben und leitet künftig das Abwasser aus Pesch zum Pumpwerk in Esch. Der neue Stauraumkanal hat einen Innendurchmesser von bis zu 3,40 Metern und bietet ein Rückhaltevolumen von 3.500 Kubikmetern. Dieses wird genutzt, um bei stärkeren Regenereignissen den Zufluss aus dem höher gelegenen Stadtteil Pesch zunächst zurückzuhalten und damit das Pumpwerk Martinusstraße vor Überlastung zu schützen. Bei extremen Starkregenereignissen wird zusätzlich das bestehende Regenrückhaltebecken in Pesch genutzt. Die Arbeiten beginnen in Esch. In diesem Bereich werden die bauvorbereitenden Erkundungsarbeiten, d.h. die Kampfmitteldetektion und die bodenarchäologische Erkundung durchgeführt. Die Arbeiten zur Verlegung der Rohre des neuen Stauraumkanals beginnen im September. Die Bohrpfahlarbeiten auf dem Pumpwerksgelände Martinusstraße schreiten planmäßig voran. Während der Bauarbeiten gibt es vorerst keine weiteren Verkehrseinschränkungen. Die Zufahrten für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge bleiben frei. Die Inbetriebnahme des neuen Pumpwerks ist für 2026 vorgesehen. Die unmittelbar Anwohnenden werden rechtzeitig durch Hauswurfsendungen informiert. Die StEB Köln bitten um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Beeinträchtigungen. Die Baumaßnahme ist Teil des Gesamtprojektes „Entwässerung der Ortslagen Esch, Pesch und Auweiler“. Mit der Gesamtmaßnahme wird das sanierungsbedürftige System zur Ableitung des Regenwassers der Stadtteile Esch, Pesch und Auweiler in den Kölner Randkanal auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und damit die Gefährdung der umliegenden Ortslagen bei Starkregenereignissen deutlich reduziert. Weiterhin stellen die StEB Köln ein digitales Informationsangebot zur Baustelle zur Verfügung.
StEB Köln stolz auf erste Gemeinwohl-Bilanz: Ein Schritt in eine nachhaltige Zukunft
Die StEB Köln haben ihre erste Gemeinwohl-Bilanz erfolgreich abgeschlossen und damit einen wichtigen Meilenstein in ihrer nachhaltigen Entwicklung erreicht. Die Bilanz zeigt eindrucksvoll, wie Menschlichkeit, ökologische Verantwortung und Solidarität im Mittelpunkt des Handelns stehen. „Die Stadt Köln hat den StEB Köln angeboten, als eines von zwei städtischen Unternehmen am Pilotprojekt Gemeinwohl-Bilanz teilzunehmen. Diese Chance haben wir sehr gerne genutzt und unsere bestehende Nachhaltigkeits- und Umweltberichterstattung um die Aspekte der Gemeinwohl-Bilanzierung erweitert,“ sagt Ulrike Franzke, Vorständin der StEB Köln. „Wir sind stolz auf das gute Ergebnis und sehen es als Bestätigung für unser bisheriges Engagement und als Ansporn für die zukünftige Arbeit.“ Besonders hervorzuheben ist die hohe Punktzahl in den Bereichen „Solidarität und Qualitätssicherung“ sowie „Transparenz und Mitbestimmung“. Durch Investitionen in das Kanalnetz, die Kläranlagen sowie die Bäche und Parkweiher werden die Umweltauswirkungen der Stadt auf den Wasserkreislauf minimiert. Dabei kommen innovative Technologien zum Einsatz, die Energie und Ressourcen sparen und faire Gebühren ermöglichen. Durch transparente Auftragsvergabe und vielfältiges Engagement, zum Beispiel in der Wasserschule für Kinder und Jugendliche oder beim Wasser-Risiko-Check zur Starkregenvorsorge, zeigen die StEB Köln vorbildlich, wie sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Mit dieser Bilanz nehmen die StEB Köln eine Vorreiterrolle in der Region ein. Nur wenige kommunale Unternehmen in Deutschland haben bisher eine Gemeinwohlbilanz erstellt, was die Pionierarbeit der StEB Köln in diesem Bereich unterstreicht. Hier finden Sie die Kurzbroschüre. Die Gemeinwohl-Bilanz ist ein Instrument, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Aktivitäten und Prozesse hinsichtlich ihres Beitrags zum Gemeinwohl zu bewerten. Im Gegensatz zu herkömmlichen finanziellen Bilanzen berücksichtigt die Gemeinwohl-Bilanz Faktoren wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung. Sie stellt somit sicher, dass das Handeln von Unternehmen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial und ökologisch verantwortungsvoll ist.
Spatenstich für neuen Stauraumkanal in Esch
Für eine zukunftsfähige Entwässerung in Esch, Pesch und Auweiler ersetzen die StEB Köln bis Ende 2027 das bestehende System durch eine neue technische Gesamtlösung. Seit September 2023 laufen die Arbeiten für den Neubau des Abwasserpumpwerks in der Martinusstraße in Esch. Heute haben die StEB Köln gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister von Köln-Chorweiler, Reinhard Zöllner, den symbolischen ersten Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt, den neuen Stauraumkanal in Esch, gesetzt. Mit einem Innendurchmesser von bis zu 3,40 Metern und einem Rückhaltevolumen von 3.500 Kubikmetern wird der Kanal ein weiterer wichtiger Baustein des Projekts. Er ersetzt den offenen Graben, über den bisher bei stärkeren Regenereignissen das nicht klärpflichtige Regenwasser von Pesch nach Esch und anschließend weiter in den Kölner Randkanal geleitet wurde. „Mit diesem Bauprojekt bringen wir das gesamte Entwässerungssystem von Esch, Pesch und Auweiler auf den neuesten Stand der Technik, um eine nachhaltige und zukunftssichere Abwasserbehandlung zu gewährleisten. Darüber hinaus reduzieren wir so auch die Überflutungsgefahr bei Starkregenereignissen,“ sagt Dr. Christian Gattke, Geschäftsbereichsleiter Wasserwirtschaftliche Grundlagen und Investitionen bei den StEB Köln. Spektakuläre Dimensionen: Zwei Kilometer Großrohre Auf einer Strecke von zwei Kilometern werden riesige Betonrohre mit einem Gewicht von jeweils 25 Tonnen verlegt. Der neue Kanal leitet künftig das Abwasser aus Pesch sicher und effizient zum Pumpwerk Esch. Das Volumen des Kanals ermöglicht es, bei Starkregenereignissen das Wasser aus dem höher gelegenen Stadtteil Pesch zunächst zurückzuhalten und das Pumpwerk Martinusstraße vor Überlastung zu schützen. Dadurch wird die Überflutungsgefahr in den umliegenden Ortschaften verringert. Bei extremen Starkregenereignissen wird das vorhandene Regenrückhaltebecken in Pesch unterstützend genutzt. Verkehrsführung während der Bauarbeiten Um den Verkehrsfluss trotz der Bauarbeiten zu sichern, wird die Auweilerstraße vorübergehend umgebaut. Der Verkehr bleibt durch eine Ampelregelung jederzeit möglich. Die Arbeiten an der Auweilerstraße sollen im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des neuen Pumpwerks und des Stauraumkanals ist für Mitte 2026 geplant. Information für Anrainer Die StEB Köln informieren die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig über die geplanten Arbeiten und bitten um Verständnis für die mit der Maßnahme verbundenen Einschränkungen. Hintergrund: Ein zukunftssicheres Entwässerungssystem Die Baumaßnahme ist Teil des Gesamtprojektes „Entwässerung der Ortslagen Esch, Pesch und Auweiler“. Mit der Gesamtmaßnahme wird das sanierungsbedürftige System zur Ableitung des Regenwassers der Stadtteile Esch, Pesch und Auweiler in den Kölner Randkanal auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und damit die Gefährdung der umliegenden Ortschaften bei Starkregenereignissen deutlich reduziert. Weitere Informationen zur Baumaßnahme finden Sie hier . Foto: StEB Köln. Im Vordergrund von links: Dr. Christian Gattke, Geschäftsbereichsleiter Wasserwirtschaftliche Grundlagen und Investitionen StEB Köln; Reinhard Zöllner, Bezirksbürgermeister Köln-Chorweiler. Im Hintergrund die Projektverantwortlichen der StEB Köln. Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden. Eine Archivierung ist nicht gestattet.
Großbaustelle Entwässerung Esch-Pesch-Auweiler liegt voll im Zeitplan
Für eine zukunftsfähige Entwässerung in Esch, Pesch und Auweiler ersetzen die StEB Köln das bestehende System durch eine neue technische Gesamtlösung. Die Umsetzung der Großbaumaßnahme schreitet gut voran, alle Teilabschnitte liegen weiterhin im Zeitplan. Pumpwerk Martinusstraße: Rohbau steht Zentraler Bestandteil des Vorhabens ist der im September 2023 gestartete Neubau des Abwasserpumpwerks in der Martinusstraße. Hier ist der Rohbau weitgehend abgeschlossen. Mitte 2026 beginnt der Einbau der Maschinentechnik: darunter vier Schmutzwasser- und fünf Regenwasserpumpen mit Förderleistungen von bis zu 110 bzw. 3.200 Litern pro Sekunde. Am neuen Pumpwerk wird das Schmutzwasser von Pesch, Esch und Auweiler gesammelt und von dort per Druckleitung zum Klärwerk Langel gefördert. Bei stärkeren Regenereignissen wird das überschüssige Regenwasser über zwei Druckleitungen in den Kölner Randkanal gepumpt. Zuleitungssystem: Erste Etappe geschafft Im November 2025 wurde der von Pesch nach Esch verlaufende Stauraumkanal an das neue Pumpwerk angeschlossen. Damit ist der erste Abschnitt des Zuleitungssystems, bestehend aus 373 Betonrohren auf einer Länge von rund 960 Metern fertiggestellt. Der Stauraumkanal mit 3.500 Kubikmeter Rückhaltevolumen ersetzt den bisherigen offenem Vorflut-Kanal. Bei Starkregenereignissen kann zukünftig das Wasser aus dem höher gelegenen Stadtteil Pesch zurückzuhalten und das Pumpwerk Martinusstraße vor Überlastung geschützt werden. Dadurch wird die Überflutungsgefahr in den umliegenden Ortschaften verringert. Der nächste, Mitte November 2025 gestartete Bauabschnitt, verläuft vom Staubauwerk an den Escher Seen bis zum Pumpwerk Pesch. Hier kommen in offener Bauweise Betonrohre mit einem sogenannten Drachenprofil und einem Innendurchmesser von 2 Metern zum Einsatz. Im Frühsommer 2026 sollen die Rohre an das Pumpwerk an der Pescher Straße angeschlossen werden. Ableitungssystem: 600 Meter bereits verlegt Die beiden Druckrohrleitungen in Richtung Randkanal wurden auf einer Länge von 600 Metern zwischen Martinusstraße und Greesberger Straße verlegt. Bis Sommer 2026 folgen entlang der Orrer Straße die verbleibenden knapp 900 Meter. Anfang 2026 wird zudem das Auslassbauwerk in den Kölner Randkanal in Pulheim gebaut. Zur Trockenlegung des Bauabschnitts ist zeitweise eine leistungsstarke mobile Pumpanlage mit einer Förderleistung von 3.000 Litern pro Sekunde erforderlich. „Wir freuen uns, dass diese komplexe Großbaumaßnahme so reibungslos voranschreitet", erklärt Dr. Christian Gattke, Geschäftsbereichsleiter Wasserwirtschaftliche Grundlagen und Investitionen. „Mit dem modernisierten Entwässerungssystem schaffen wir eine zukunftsfähige Infrastruktur für die drei Stadtteile. Das neue System kann Abwasser und Regenwasser effizienter ableiten, entlastet die Kanalisation nachhaltig und reduziert damit die Überflutungsgefahr in den umliegenden Ortschaften." Das Pumpwerk wird wie geplant Anfang 2027 in Betrieb genommen. Abschließend wird der Vorflutgraben entlang der Orrer Straße verfüllt und die Oberflächen sowie die Geh- und Radwege werden wiederhergestellt. Schnittstelle zwischen Anschluss Pumpwerk Martinusstr. und Stauraumkanal des Zuleitungssystems
Ulrike Franzke verabschiedet Dr. Ute Eifler bei der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V.
In der Vorstandssitzung der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. (HWNG Rhein e.V.) am 26. März wurde Dr. Ute Eifler, langjährig tätig in der HWNG-Geschäftsführung, von der Vorstandsvorsitzenden Ulrike Franzke sowie von Geschäftsführer Moritz Petry in den Ruhestand verabschiedet. Dr. Ute Eifler war als Diplom-Geographin Expertin auf dem Gebiet der Hochwasser- und Starkregenvorsorge. Mir ihrem Engagement prägte sie über zwei Jahrzehnte maßgeblich die Entwicklung der HWNG Rhein e.V., einem Zusammenschluss von Kommunen und Bürgerinitiativen, die sich für einen besseren Schutz der Rhein-Anwohnenden einsetzen. „Mit außergewöhnlicher Kompetenz hat Dr. Ute Eifler wichtige Impulse für den Hochwasserschutz entlang des Rheins gesetzt. Dafür danken wir ihr herzlich und wünschen ihr für den kommenden Lebensabschnitt alles Gute“, so Ulrike Franzke, HWNG-Vorstandsvorsitzende sowie Vorständin der StEB Köln. Die Nachfolge von Frau Dr. Eifler übernimmt Frau Kim Falkenstein. Bild: © HWNG Rhein e.V.
Retentionsräume
Erfahren Sie, wie Köln mit steuerbaren Retentionsräumen gezielt Hochwasser zurückhält – für weniger Pegel, mehr Zeit im Ernstfall und mehr Sicherheit entlang des Rheins.
Hochwasser
Die StEB Köln schützen Sie und unsere Stadt vor Hochwasser. Erfahren Sie, welche Maßnahmen wir bei welchen Wasserständen ergreifen und wie Sie sich selbst und Ihr Gebäude schützen können.
Rückstauschutz
Bei Starkregen kann es zu einem Rückstau aus dem Kanal bis in die Grundstücksleitungen kommen: Kellerüberflutungen und Wasserschäden drohen. Ein Rückstauschutz ist Pflicht und schützt Ihr Gebäude vor Schäden. Erfahren Sie, welche Lösungen es gibt.
Regenwasser nutzen
Regenwasser clever nutzen! Die StEB Köln geben Ihnen Tipps, wie Sie das städtische Kanalnetz entlasten, Wasser und Geld sparen und damit auch Köln klimaresilienter gestalten können.
Gerüche
Frisches Abwasser stinkt nicht – wenn genug Sauerstoff im Spiel ist! Erfahren Sie, warum Kölns Kanalisation meist geruchsfrei bleibt, wie die StEB Köln dies kontrollieren und was bei auftretenden Gerüchen hilft.
Bäche
Die Bäche in und um Köln sind nicht nur wertvolle Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, sondern auch wichtig für den Hochwasserschutz. Entdecken Sie, wie die StEB Köln diese Ökosysteme schützen und renaturieren.
Kanalnetz & Kanalisation
Das rund 2.400 km lange Kölner Kanalnetz leitet Abwasser sicher zur Reinigung. Erfahren Sie, wie die StEB Köln das unterirdische System instand halten, modernisieren – und was bei Schäden oder Gerüchen passiert.
Mehr Biodiversität für Köln
Die StEB Köln setzen sich aktiv für die Natur ein - von der Gewässerpflege bis zur Dachbegrünung. Lesen Sie, wie mehr Artenvielfalt die Stadt nicht nur lebendiger, sondern auch widerstandsfähiger machen kann.
Neues Jahr, neues Tool - Der Wasser-Risiko-Check 2.0 ist da
Mit Beginn des neuen Jahres präsentiert sich der Wasser-Risiko-Check in einer verbesserten Version 2.0: intuitiver, informativer und übersichtlicher. Das interaktive Online-Tool unterstützt Hauseigentümer*innen, Bauherr*innen sowie Architekt*innen und Handwerker*innen dabei, die Gefährdungssituation der einzelnen Immobilien durch Starkregen, Hochwasser und Grundhochwasser (letzteres nur in Köln) zu ermitteln. Außerdem werden konkrete, an den Gebäudetyp abgestimmte Schutzmaßnahmen vorgeschlagen. Sieben Kommunen nutzen den Wasser-Risiko-Check bereits: Bergisch Gladbach, Bornheim, Duisburg, Essen, Köln, Mülheim an der Ruhr und Troisdorf. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen, sich diesem Erfolgsmodell anzuschließen. Was ist neu? Die Version 2.0 bietet zahlreiche Verbesserungen, die die Nutzung noch attraktiver machen: Visualisierung auf einen Blick: Bereits nach der Eingabe der Adresse erhalten Nutzer*innen eine erste Visualisierung der Gefährdungssituation. Dabei kann flexibel zwischen den Kartendarstellungen „Starkregen“ und „Hochwasser“ gewechselt werden. Differenzierter Fragenkatalog: Der überarbeitete Fragenkatalog unterscheidet nun klar zwischen Neubau- und Bestand. Dadurch werden die Ergebnisse noch präziser und individueller. Maßnahmen-Matrix: Als Ergebnis erhalten die Nutzer*innen eine übersichtliche, individuell generierte Maßnahmenmatrix, die strukturiert sinnvolle Handlungsoptionen aufzeigt. Feedbackfunktion: Eine neue Feedbackfunktion ermöglicht es Anwender*innen, Anregungen, Kritik oder Lob direkt zu äußern. Diese Rückmeldungen fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Tools ein. Wer profitiert von dem Tool? Der Wasser-Risiko-Check richtet sich nicht nur an Hauseigentümer*innen: Auch Bauherr*innen, Architekt*innen und Handwerker*innen profitieren von den umfassenden Informationen, die das Tool bietet. Nicht nur bei Bestandsobjekten, sondern auch bei Neubauprojekten kann das Tool bereits in der Planungsphase einen wertvollen Beitrag leisten. Interessierte können den Wasser-Risiko-Check 2.0 ab sofort unter Wasser-Risiko-Check ausprobieren und von den neuen Funktionen profitieren. Abbildung: StEB Köln. Die Abbildung darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden. Eine Archivierung ist nicht gestattet.
StEB Köln erhalten Bestnoten beim DWA-Audit „Überflutungsvorsorge – Hochwasser und Starkregen“
Die StEB Köln haben beim DWA-Audit zur Überflutungsvorsorge eine Zielerreichung von herausragenden 99 Prozent erzielt. Dies bestätigt den Erfolg ihres Hochwasserschutzkonzepts, das aktuell sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Das Konzept wurde nach den extremen Hochwassern der Jahre 1993 und 1995 einstimmig vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Es gewährleistet einen vorausschauenden, systematischen und langfristig angelegten Schutz der Stadt Köln und ihrer Bevölkerung, indem es technische Bauwerke mit natürlichen Rückhalteräumen und Informationskampagnen vereint. Das zweite Wiederholungsaudit zur nicht-baulichen Hochwasservorsorge der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) bestätigt nun, dass die durchgeführten Maßnahmen der letzten 30 Jahre in den Bereichen Prävention und Planung, Gefahrenabwehr sowie Eigenvorsorge überaus erfolgreich waren und sind. Die erreichte Bestnote unterstreicht die hohe Qualität der Kölner Maßnahmen.
StEB Köln: Rodungsarbeiten in Esch
Im Rahmen des Neubaus des Abwasserpumpwerks in Köln-Esch beginnen die StEB Köln ab März 2024 mit den Aushubarbeiten der ersten Baugruben. Hierzu finden im Laufe des Februars, also außerhalb der Brutzeit, Fäll- und Rückschnittarbeiten statt. Ausgleichsmaßnahmen hierfür werden gemäß der landschaftsrechtlichen Genehmigung im Zuge der Bauarbeiten umgesetzt. Die Fertigstellung des neuen Pumpwerks ist für Ende 2025 geplant. Mit dieser Maßnahme stellen die StEB Köln die weitere uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit des Kanalnetzes und den Schutz der Umwelt sicher. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln. Für die verbundene Beeinträchtigung bitten die StEB Köln um Verständnis. Unmittelbar Anwohnende sind bereits über Postwurfsendungen informiert. Die Baumaßnahme ist Teil des Gesamtprojektes „Entwässerung der Ortslagen Esch, Pesch und Auweiler“. Mit der Gesamtmaßnahme wird das erneuerungsbedürftige System zur Ableitung des Regenwassers der Ortslagen Esch, Pesch und Auweiler in den Kölner Randkanal auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und damit die Gefährdung der umliegenden Ortslagen bei Starkregen deutlich reduziert.
Der RegenKompass der StEB Köln lädt zum Familientag ein
Am Samstag, 18. April lädt der RegenKompass der StEB Köln zum Familientag in die Wachsfabrik Rodenkirchen ein. Auf unterhaltsame Weise erfahren Familien hier alles über die Themen Regenwassernutzung, Überflutungsschutz und Begrünung. Das Programm geht von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wie können wir uns vor Starkregen schützen? Wie wird Regenwasser zur wertvollen Ressource im Garten? Wie wird Rodenkirchen klimafit? Beim RegenKompass-Familientag erwarten Groß und Klein hierzu wertvolle Informationen sowie zahlreiche Mitmachstände mit Experimenten, Rätseln, Bastel- und Bewegungsangeboten. Neben dem RegenKompass und den StEB Köln sind mit dabei: die Wasserschule Köln, das HochwasserKompetenzCentrum-Mobil, die Stadt Köln mit ihrem Förderprogramm GRÜN hoch 3, die TH Köln sowie das Spielmobil. Der Familientag bietet eine ideale Gelegenheit zu erfahren, wie das eigene Haus klimafit und Rodenkirchen widerstandsfähiger gegen Wetterextreme gemacht werden kann. Veranstaltungsort ist das Kunstzentrum Wachsfabrik in Rodenkirchen, Industriestraße 170, 50999 Köln.
Rodenkirchen wasserfest – Auftaktveranstaltung am 10.10.2024
Starkregen, Hochwasser, Hitze – die Anpassung der Stadt an die Folgen des Klimawandels wird immer wichtiger. Um Köln klimaresilienter zu machen, entwickeln die StEB Köln ein lokales Überflutungskonzept für Rodenkirchen. Dafür sollen nicht nur die StEB Köln aktiv werden, sondern auch die Menschen, die dort leben. Die Ideen der Rodenkirchener Bürger*innen sind gefragt, um in den kommenden Monaten gemeinsam konkrete Beteiligungsmaßnahmen zu finden und zu erproben. Wir machen Rodenkirchen wasserfest – machen Sie mit! Die StEB Köln laden alle interessierten Bürger*innen zu einer Auftaktveranstaltung ein: Wann: Donnerstag, 10. Oktober 2024, von 18 bis 20 Uhr Wo: Gesamtschule Rodenkirchen, Sürther Str. 191, 50999 Köln Hier beantworten die StEB Köln Fragen wie: Welche konkreten Möglichkeiten gibt es, sich vor Schäden durch Überflutung zu schützen? Ist eine Dachbegrünung sinnvoll? Wie kann Rodenkirchen grüner werden? Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.regenkompass.de/wasserfestes-rodenkirchen/
Freiwillige gesucht: Gemeinsam Köln hochwasserfest machen
Am 6. und 7. September 2024 findet die jährliche Hochwasserschutzübung der StEB Köln statt. Das Besondere in diesem Jahr: Erstmals können sich Bürger*innen aktiv an der Übung beteiligen. Freiwillige Helfer lernen auf dem Merheimer Betriebsgelände der StEB Köln das Befüllen von Sandsäcken mit Füllmaschinen und an der DLRG-Station in Poll den Aufbau eines Sandsackwalls. Beides Arbeiten, die für den Erfolg von Hochwasserschutzmaßnahmen entscheidend sind. Interessierte Bürger*innen ab 16 Jahren können sich über www.steb-koeln.de/sandsackaktion für ein dreistündiges Training anmelden. Am 7. September stehen vier Zeitfenster zwischen 8 und 15 Uhr zur Verfügung. Für Getränke und Verpflegung während der Veranstaltung ist gesorgt. Mit der Zunahme von Starkregen und Unwettern steigt auch die Überflutungsgefahr. Bei stark ansteigenden Pegelständen müssen alle anpacken – die Einsatzteams der StEB Köln, die städtischen Ämter und Hilfsorganisationen, aber auch die Kölner*innen selbst. Deshalb werden in diesem Jahr erstmals Freiwillige aktiv in die Übung eingebunden, um zu zeigen, wie sie Köln hochwasserfest machen können. Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln sind verantwortlich für den Hochwasserschutz in Köln. Im Rahmen der jährlichen Hochwasserschutzübung werden Maßnahmen und Abläufe anhand konkreter Überflutungsszenarien überprüft und gefestigt. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft der Teams sicherzustellen und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und Helfer*innen zu verbessern.
StEB Köln: Baufortschritt beim Abwasserpumpwerk in Köln-Esch - Bürgerinformation am 26.09.2024
Der Neubau des Pumpwerks in Köln-Esch schreitet zügig voran. Er ist Teil des Gesamtprojektes „Entwässerung der Ortslagen Esch, Pesch und Auweiler“. Ziel dieses Projektes der StEB Köln ist es, das sanierungsbedürftige System zur Ableitung des Regenwassers aus den Stadtteilen Esch, Pesch und Auweiler in den Kölner Randkanal auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Dies reduziert die Gefährdung der umliegenden Stadtteile bei Starkregen deutlich. Im Herbst beginnt die nächste Phase: die Verlegung der Rohre für den neuen Stauraumkanal von Pesch nach Esch. Die StEB Köln laden alle Anwohner*innen zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein: am Donnerstag, 26. September 2024 von 17 bis 18:30 Uhr in die Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule Martinusstraße. Dort werden das Projekt und die einzelnen Teilprojekte vorgestellt. Anschließend stehen die Projektleiter der StEB Köln und des Ingenieurbüros für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am gleichen Tag, dem 26. September, wird die Unterwasserbetonsohle in die Baugrube des Pumpwerks eingebracht. Dieser Arbeitsschritt erfordert aus bautechnischen Gründen einen kontinuierlichen Arbeitsablauf, der zu einer erhöhten Baustellenaktivität führen kann – auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Besonders betroffen ist die Zufahrt zum Parkplatz der Sporthalle bzw. des Sportvereins. Die StEB Köln bitten für mögliche Beeinträchtigungen um Verständnis. Interessierte können sich jederzeit online unter www.steb-koeln.de/esch-pesch über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen informieren.
Aktuelle Lage und Entwicklung des Rheinwasserstands
Aktuell liegt der Wasserstand um 11 Uhr bei 6,04 m Kölner Pegel (KP). Die Wasserstände am Oberrhein steigen derzeit weiter an. Am Mittelrhein ab Koblenz beginnen die Wasserstände wieder anzusteigen. Die Wasserstände an den Rheinnebenflüssen steigen ebenfalls wieder deutlich an. Aussichten Vor allem für heute und morgen sind weitere abflusswirksame Niederschläge für das gesamte Rheineinzugsgebiet vorhergesagt, so dass der Rheinwasserstand am Kölner Pegel wieder steigt. Der Höchststand am Kölner Pegel wird am Samstag voraussichtlich mit unter 8,00 m KP erwartet. Was tun die StEB Köln? Köln ist gut auf das Hochwasser vorbereitet. Die notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen werden planmäßig umgesetzt. Schutzmaßnahmen im Kanalnetz werden je nach Pegelstand durchgeführt Fenster- und Türverschlüsse in Köln-Rodenkirchen werden heute gesichert Der Steg am Bootshaus Amel in Köln-Rodenkirchen ist aufgebaut Das Hubtor in der Kirchstraße in Köln-Rodenkirchen wurde heute aufgebaut Der Steg am Bootshaus Albatros wird heute Nachmittag aufgebaut Am Freitag erfolgt der Aufbau der mobilen Wand inklusive Querschotts auf der Uferstraße in Rodenkirchen zwischen Barbarastraße und Walther-Rathenau-Straße Weitere Maßnahmen erfolgen je nach Wasserstand Rheinnahe Fuß- und Radwege sind durch die Stadt Köln bereits wasserstandsabhängig gesperrt, z.B.: Rheinboulevard Parkplatz an der Bastei Leinpfad in Rodenkirchen Service Regelmäßig aktualisierte Wasserstandsvorhersagen findet man auf der Internetseite der StEB Köln unter: www.steb-koeln.de. Hier – oder am automatischen Ansagegerät der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (Pegel Köln) unter 0221 19429 – erfährt man auch den aktuellen Wasserstand am Kölner Pegel. Wie man sein Gebäude vor Überflutungen durch Hochwasser, Grundhochwasser und bei Starkregen schützen kann, erfährt man über den Wasser-Risiko-Check. Diese kostenlose Online-Beratung bieten die StEB Köln den Kölner Bürgerinnen und Bürgern an.