Zu "Kölns Pumpwerke"
Kölner Pegel

Hochwasser­pump­werk Lohmühlen­straße: Starke Leistung für Roden­kirchen

Luftbild des Pumpwerks Luhmühlenstraße. Blick auf das bepflanzte Dach des Pumpwerks. Im Hintergrund verläuft der Rhein.
Pumpwerk Überflutungsvorsorge Hochwasser

Im Kölner Süden, nahe der Stadtgrenze zu Weiß, liegt das Hochwasserpumpwerk Lohmühlenstraße – eine der leistungsstärksten Anlagen der StEB Köln. Es schützt das umliegende Stadtgebiet, insbesondere Rodenkirchen, vor Rückstau und Überflutung bei steigendem Rheinpegel.

Automatischer Schutz bei Hochwasser

Luftbild des Pumpwerks Luhmühlenstraße. Blick auf das bepflanzte Dach des Pumpwerks.

Die Pumpstation wird ab einem Pegel von 7 m Kölner Pegel automatisch aktiviert. Sobald sich die Hochwasserschieber schließen, wird das aufgestaute Mischwasser aus dem Kanalnetz mit bis zu 8.000 Litern pro Sekunde kontrolliert in den Rhein abgepumpt. Vier Pumpen übernehmen den Betrieb, eine steht als Reserve bereit.

Das Pumpwerk wurde im Dezember 2007 in Betrieb genommen und kann über die zentrale Abwasserzentrale rund um die Uhr gesteuert und überwacht werden. Die StEB Köln investierten 9,6 Millionen Euro in die leistungsstarke und zukunftssichere Anlage – ein klares Signal für den Schutz vor Extremwetter und Hochwasser in Kölns Süden.

Technische Ausstattung

  • Typ: Hochwasserpumpwerk
  • Einzugsgebiet: Köln-Rodenkirchen
  • Gesamtförderleistung: 8.000 l/s
  • Pumpenausstattung: 4 × 1.200 l/s + 1 × 1.200 l/s (Reserve)
  • Betrieb ab: 7,00 m Kölner Pegel (KP)
  • Inbetriebnahme: Dezember 2007
  • Investitionskosten: 9,6 Mio. €

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