Ersatzpflanzung von 61 Winterlinden in Roggendorf/Thenhoven

Fünf blaue Spaten mit StEB Aufschrift stecken in einem Sandhaufen.

Im Zuge des Hochwasserschutzprojekts „Retentionsraum Köln-Worringen“ pflanzen die StEB Köln ab dem 2. November 61 Winterlinden in Roggendorf/Thenhoven. Die Bäume werden entlang des Further Wegs sowie östlich des Fuß- und Radwegs am Kölner Randkanal gepflanzt. Die Arbeiten sollen innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen sein.

Die Maßnahme ist notwendig, weil für die geplante Höherlegung und Ertüchtigung der Bundesstraße 9 (B9) im Retentionsraum Worringen Ende 2028 insgesamt 103 bestehende Alleebäume zwischen Pletschbach und Alte Römerstraße weichen müssen. Eine Nachpflanzung an gleicher Stelle ist nach Abschluss des Projekts jedoch nur für 58 Bäume möglich. Die StEB Köln schaffen daher auch außerhalb des Retentionsraums einen ökologischen Ausgleich in unmittelbarer Nähe. 

Mit der Ersatzpflanzung von 61 Winterlinden entlang des Further Wegs sowie östlich des Fuß- und Radwegs am Kölner Randkanal erfüllen die StEB Köln die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses vom 15. Februar 2025, der vorsieht, dass diese Maßnahme spätestens zwei Jahre nach Eintritt der Rechtskraft umgesetzt wird. 

Keine Einschränkungen für den Verkehr

Während der Pflanzarbeiten können sowohl der Further Weg als auch der Geh- und Radweg am Kölner Randkanal uneingeschränkt genutzt werden. Die Arbeiten erfolgen von den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen aus. Zum Schutz des Bodens werden diese mit Stahl- bzw. Kunststoffplatten abgedeckt. 

Großprojekt Retentionsraum Köln-Worringen

Der geplante Retentionsraum Köln-Worringen ist Teil eines überregionalen Hochwasserschutzkonzepts entlang des Rheins. Bei einem Extremhochwasser kann der gesteuert geflutete Retentionsraum den Scheitelpunkt einer Hochwasserwelle um bis zu 17 cm absenken. Im besten Fall bleibt der Wasserstand somit unterhalb der kritischen Marke von 11,90 m. Dadurch kann er dazu beitragen, die Hochwassergefahr für den Kölner Norden und weitere Gebiete am Rhein zu verringern. Steigt das Wasser dennoch höher, gewinnen Einsatzkräfte bis zu 14 Stunden zusätzliche Zeit für Schutzmaßnahmen und Evakuierungen.

Weitere Informationen unter: StEB Köln: Retentionsraum Köln-Worringen