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StEB Köln entwickeln Flehbach in Köln-Brück weiter naturnah

StEB Köln entwickeln Flehbach in Köln-Brück weiter naturnah
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11.02.2026

Die StEB Köln setzen die naturnahe Entwicklung des Flehbachs fort. Seit Ende Februar 2026 wird ein weiterer Abschnitt des Gewässers zwischen der Oeynhauser Straße und der Straße Am Gräfenhof in Köln-Brück ökologisch aufgewertet. Die Arbeiten sollen bis Anfang Juni 2026 abgeschlossen sein.

Bereits in den vergangenen Jahren haben die StEB Köln den Flehbach an mehreren Stellen renaturiert. Die jetzt geplante Maßnahme knüpft an diese Arbeiten an und ist ein weiterer Schritt, um das Gewässer insgesamt natürlicher, lebendiger und ökologisch wertvoller zu gestalten.

Konkret werden die Ufer- und Sohlbefestigungen im Bach entfernt. Stattdessen erhält der Flehbach mehr Raum für eine natürliche Entwicklung. Durch den Einbau von Totholz entstehen abwechslungsreiche Strukturen, die dem Gewässer dabei helfen, sich selbstständig weiterzuentwickeln. Ergänzend werden – wo es möglich ist – beidseitig Gewässerrandstreifen angelegt. Diese verbessern die ökologische Qualität des Baches und schaffen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Die Bauarbeiten finden überwiegend auf einer angrenzenden Wiesenfläche statt und werden in offener Bauweise ausgeführt. Für den Berufsverkehr entstehen keine Einschränkungen. Für die Einrichtung der Baustelle und die Anlieferung von Material könnten eventuell zeitweise einzelne Parkplätze genutzt werden. Kurzfristige Straßensperrungen für Lieferungen lassen sich nicht vollständig vermeiden, die betroffenen Bereiche werden jedoch so schnell wie möglich wieder freigegeben. Die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsdienste sind jederzeit gewährleistet.

Nach Abschluss der Maßnahme profitieren Anwohner*innen und die Umwelt gleichermaßen. Der Flehbach wird ökologisch aufgewertet und ist widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen. Zudem wird er als naturnaher Lebensraum mitten im Stadtgebiet attraktiver. Gleichzeitig erfüllen die StEB Köln damit die Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie und des Wasserhaushaltsgesetzes zur ökologischen Verbesserung von Fließgewässern.

Die Baukosten der Maßnahme liegen bei rund 140.000 Euro brutto. Die StEB Köln rechnen mit einer Bezuschussung von ca. 80 Prozent durch das Land NRW.

Für die Beeinträchtigungen durch diese Baumaßnahme und die möglicherweise auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen bitten die StEB Köln um Verständnis.

Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Köln.

Unmittelbare Anwohner*innen werden jeweils zeitnah per Postwurfsendung informiert.

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