13.03.2025
Der Fischbestand im Aachener Weiher ist zu hoch, vor allem viele große Karpfen stören das ökologische Gleichgewicht. Zur Verbesserung der Wasserqualität führen die StEB Köln am 13. und 14. März eine Befischung mit Netzen durch, um die Fische schonend in geeignetere Gewässer umzusetzen.
Ist eine Elektrobefischung notwendig sein, werden die Fische durch ein elektrisches Feld kurzzeitig betäubt, sodass sie stressfrei entnommen und umgesetzt werden können. „Die Methode ist für die Tiere ungefährlich und unterstützt das ökologische Gleichgewicht“, sagt Birgit Konopatzki, Pressesprecherin der StEB Köln.
Ein großes Problem ist das unerlaubte Füttern mit Brot, das zu einer übermäßigen Vermehrung der Fische führt. Auch Müll in den Weihern verschlechtert die Lebensbedingungen.
Die Maßnahmen betreffen nicht nur den Aachener Weiher: Bereits in dieser Woche wurden Fische aus dem Floraweiher in Riehl umgesetzt. Weitere Kontrollen folgen im Mai am Stadtwaldweiher und am Kalscheurer Weiher.
Die StEB Köln überwachen kontinuierlich die Wasserqualität der 15 Kölner Parkweiher und setzen sich für intakte Lebensräume in der Stadt ein.
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