Mähboote an Kölner Parkweihern im Einsatz
Die StEB Köln haben mit der diesjährigen Gewässermahd begonnen. Um die Wasserqualität und das ökologische Gleichgewicht der Kölner Parkweiher zu sichern, kommen spezielle Mähboote zum Einsatz. Diese stutzen überschüssige Wasserpflanzen und reduzieren das Algenwachstum.
Die Arbeiten haben Mitte Juni am Clarenbachkanal begonnen und werden ab dem 30. Juni am Decksteiner Weiher fortgeführt. Dort dauern sie etwa vier Tage. Danach stehen der Kalscheurer Weiher und die untere Groov mit ca. drei bis vier Einsatztagen auf dem Programm.
Die sogenannte Gewässermahd ist ein wichtiger Bestandteil der regelmäßigen Pflege der Parkweiher. Ohne diese Maßnahmen würden die künstlichen Gewässer ohne natürlichen Zufluss irgendwann verlanden. Durch das Füttern von Enten oder das Absterben von Wasserpflanzen beispielsweise gelangen so viele Nährstoffe ins Wasser, dass diese nicht in ausreichendem Maße auf natürlichem Weg abgebaut werden können. Die Folge ist ein übermäßiges Wachstum der Wasserpflanzen, das den Weiher aus dem ökologischen Gleichgewicht bringen kann.
Bei einer Gewässermahd werden Wasserpflanzen zurückgeschnitten und – zusammen mit bereits verrotteten Pflanzen und Algen – aus dem Gewässer entfernt, um potenzielle Nährstoffe zu reduzieren.
Am Decksteiner Weiher wird dazu ein Mähsammelboot eingesetzt, das die abgeschnittenen Wasserpflanzen mithilfe eines Förderbands direkt aus dem Wasser holt. Dieses Boot wird nach der Reinigung auch an der Groov eingesetzt.
Die StEB Köln sind seit 2017 für die Pflege und Weiterentwicklung der 15 Kölner Parkweiher zuständig. Die Mahd erfolgt in der Regel ein- bis zweimal pro Jahr – je nach Zustand des Gewässers und stets mit Rücksicht auf die Tierwelt, d.h. außerhalb sensibler Brut- und Laichzeiten. Grundlage hierfür sind regelmäßige Wasseranalysen, ökologische Bewertungen und Sichtkontrollen.
Foto: StEB Köln. Gewässermahd am Clarenbachkanal. Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.