Kölner Pegel

StEB Köln weihen sanierten Klettenbergparkweiher ein

Von links: Axel Scholle, Projektleiter StEB Köln; Dr. Ulf Schulze-Hennings, Geschäftsbereichsleiter Infrastrukturbewirtschaftung Netze StEB Köln; Roland Schüler, Bezirksbürgermeister Köln-Lindenthal. Das Foto darf ausschließlich im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Ein Weiher mit 120-jähriger Geschichte erstrahlt in neuem Glanz: Die StEB Köln haben den Klettenbergparkweiher grundlegend saniert und damit ein Stück Kölner Natur zurückgebracht – lebendiger, ökologisch gesünder und zukunftssicher. Pünktlich zum zehnten Jubiläum des „Tags der Daseinsvorsorge" haben sie das sanierte Gewässer heute gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Roland Schüler eingeweiht.

Bei der Sanierung orientierten sich die StEB Köln an ihrem bewährten Konzept der vorangegangenen Weihersanierungen im Blücherpark und im Volksgarten: vertieftes Beckenprofil, wasserdichte Neuabdichtung, naturnahe Ufergestaltung und moderne Technik. Die Arbeiten wurden dabei konsequent auf die besonderen Anforderungen des denkmalgeschützten Landschaftsbestandteils angepasst.

Dr. Ulf Schulze-Hennings, Geschäftsbereichsleiter Infrastrukturbewirtschaftung Netze bei den StEB Köln, ist stolz auf das Ergebnis: „Mit der Sanierung haben wir unsere Vision ‚Blaues Wasser für eine grüne Stadt‘ ein weiteres Mal in die Tat umgesetzt. Der Klettenbergparkweiher ist jetzt ein Ort, an dem ökologisches Gleichgewicht und städtische Lebensqualität Hand in Hand gehen – ein Gewinn für Mensch und Natur gleichermaßen – und ein sichtbares Beispiel dafür, was kommunale Daseinsvorsorge leisten kann.“

Bezirksbürgermeister Roland Schüler ergänzt: „Die Menschen in Klettenberg haben ein wichtiges Stück Natur zurück. Diese grüne Oase mitten im Veedel ist und bleibt ein wertvoller Raum für Erholung und Naturerleben.“

Der etwa 6.500 m² große Weiher wies vor der Sanierung eine Wassertiefe von lediglich rund einem halben Meter auf. Diese geringe Tiefe führte zu einer starken Erwärmung und einer erhöhten Nährstoffbelastung. Zusätzlich verursachte die undichte Tonsohle erhebliche Wasserverluste. Trotz Grundwasserspeisung und künstlichem Zulauf über einen kleinen Wasserfall war die ökologische Balance nicht gesichert. Die Sanierung war deshalb unumgänglich und sehr aufwendig.

Die Arbeiten der vergangenen eineinhalb Jahre erfolgten mit größter Sorgfalt – und mit Blick auf jedes Tier, jeden Strauch, jeden Baum: Fische und Muscheln wurden zeitweise umgesiedelt. Für Amphibien entstand ein temporäres Ersatzgewässer. Die Uferbereiche wurden gerodet, anschließend das Wasser abgepumpt und der Schlamm entsorgt. Nach dem Entfernen der Tonsohle wurde der Weiher im Mittel auf rund 1,50 Meter eingetieft und mit einer neuen, wasserdichten Sohle ausgelegt. Nach der Neubepflanzung an den Ufern konnte der Weiher wieder befüllt werden. Die Erneuerung der Technik mit Schaumsprudlern und einer modernen Umwälzanlage laufen noch und runden die Sanierung ab.

Aktuell setzen Taucher noch Armleuchteralgen in die neue Weihersohle ein. Diese besonderen Pflanzen binden Nährstoffe und tragen so dazu bei, die Wasserqualität langfristig zu sichern.

Der Tag der Daseinsvorsorge und der Klettenbergparkweiher – eine perfekte Kombination

Der Tag der Daseinsvorsorge findet jedes Jahr am 23. Juni statt und feiert 2026 sein zehntes Jubiläum. An diesem Tag rücken deutschlandweit die Leistungen kommunaler Unternehmen ins Blickfeld – von der Energie- und Wasserversorgung über die Abwasser- und Abfallentsorgung bis hin zum Glasfaserausbau. International wird der Tag von den Vereinten Nationen als „Public Service Day“ ausgerufen. In Deutschland wird der Tag der Daseinsvorsorge vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert.

Die Einweihung des Klettenbergparkweihers ist dabei mehr als ein lokales Ereignis, denn sie steht exemplarisch für das, was kommunale Daseinsvorsorge ausmacht. Sie ist verlässlich, nachhaltig und nah an den Menschen. Während viele Leistungen kommunaler Unternehmen unsichtbar bleiben, ist der sanierte Weiher für alle erlebbar: ein Ort, an dem sich zeigt, was öffentliche Verantwortung konkret bedeutet.