StEB Köln schließen Renaturierung des Flehbachs in Köln-Brück ab
Die StEB Köln haben die naturnahe Entwicklung des Flehbachs zwischen der Oeynhauser Straße und der Straße Am Gräfenhof in Köln-Brück erfolgreich abgeschlossen. Im Sinne des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit wurde das Gewässer insgesamt natürlicher, lebendiger und ökologisch wertvoller gestaltet.
Bereits in den vergangenen Jahren hatten die StEB Köln den Flehbach an mehreren Stellen renaturiert. Seit Februar wurde nun eine Maßnahme in Köln-Brück umgesetzt, um die ökologische Entwicklung des Gewässers weiter voranzutreiben.
Im Zuge der Arbeiten entfernten die StEB Köln die bisherigen Ufer- und Sohlbefestigungen aus Beton und Rasengittersteinen. Diese waren zum Teil doppellagig eingebaut. Um dem Bach mehr Raum für eine natürliche Entwicklung zu geben, wurde stattdessen Totholz eingebracht. Hierdurch können in den kommenden Jahren und Jahrzehnten abwechslungsreiche Strukturen entstehen, die die ökologische Weiterentwicklung stärken und den Flehbach widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen machen. Ergänzend wurden – wo möglich – beidseitig Gewässerrandstreifen angelegt. Diese verbessern die ökologische Qualität des Baches und schaffen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
„Von der Renaturierung des Flehbachs profitieren Umwelt und Anwohnende gleichermaßen“, sagt Birgit Konopatzki, Pressesprecherin bei den StEB Köln. „Der Bach und sein Umfeld bieten nun einen deutlich naturnäheren und vor allem nachhaltigeren Lebensraum mitten im Stadtgebiet.“
Mit der Maßnahme erfüllen die StEB Köln zugleich die Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie und des Wasserhaushaltsgesetzes zur ökologischen Verbesserung von Fließgewässern. Die Baukosten beliefen sich auf rund 140.000 Euro brutto, wovon etwa 80 Prozent durch das Land NRW bezuschusst wurden.