Vorsicht vor Kanalhaien: Schützen Sie sich vor Betrug!
Schützen Sie sich vor unseriösen Haustürgeschäften im Zusammenhang mit der Zustands- und Funktionsüberprüfung, dem Einbau von Rückstausicherungen oder der Sanierung von privaten Abwasserleitungen.
Was sind Kanalhaie?
„Kanalhaie“ sind unseriöse Firmen, die Hausbesitzer*innen mit falschen Behauptungen zu teuren Kanalarbeiten drängen. Sie tauchen unangekündigt an der Haustür auf oder rufen an und geben vor, für die StEB Köln oder die Stadt Köln zu arbeiten. Besonders Kanalbauarbeiten nutzen Sie als Vorwand, um angebliche Hausanschlussprüfungen oder sonstige Arbeiten anzubieten.
Wie gehen sie vor?
Mit Lockangeboten zwischen 29 und 100 Euro (statt 350 bis 500 Euro für eine reguläre Prüfung) werden Hausbesitzer*innen gelockt. Diese Dumpingpreise sind ein Trick, um später überteuerte Sanierungen oder ungeeignete Rückstauklappen zu verkaufen. Häufig setzen sie Schreckensszenarien wie „Ihr Rohr platzt bald“ oder „Ihr Haus ist einsturzgefährdet“ ein, um schnelle Vertragsabschlüsse zu erzwingen.
Woran erkennen Sie Kanalhaie?
Seien Sie skeptisch, wenn Anbieter*innen ohne Dienstausweis auftreten, sofortige Verträge fordern oder behaupten, in der Nachbarschaft tätig zu sein. Falsche Angaben zu Gesetzen oder Bußgeldern sind weitere Warnsignale. Seriöse Firmen drängen nicht, händigen Unterlagen aus und weisen sich klar aus. Die StEB Köln kontaktiert Sie schriftlich vor anstehenden Hausanschlussprüfungen und gibt keine Daten weiter.
Wie können Sie sich schützen?
Prüfen Sie Angebote in Ruhe und holen Sie Vergleichsangebote ein. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Verlangen Sie einen Dienstausweis und achten Sie auf schriftliche Aufforderungen der StEB Köln.
Was tun bei Verdacht?
Melden Sie aufdringliche Anbieter*innen der Polizei unter 110.
Bei Fragen wenden Sie sich an die StEB Köln oder die Verbraucherzentrale NRW:
Telefon: 0211-3809 300 (Mo/Mi 9–13 Uhr, Di/Do 13–17 Uhr)
E-Mail: abwasser@verbraucherzentrale.nrw
Bleiben Sie wachsam und schützen Sie sich vor Betrug!
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