Frauen gestalten Zukunft bei den StEB Köln
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März lenken die StEB Köln den Blick auf die Rolle von Frauen in ihrem Unternehmen. Frauen leisten einen maßgeblichen Beitrag zu einer funktionierenden Abwassersammlung und -reinigung in Köln, zum Hochwasser- und Überflutungsschutz sowie zur Pflege und Entwicklung der Kölner Gewässer.
Von den insgesamt 743 Beschäftigten sind 199 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 26,8 Prozent. Ende 2020 lag dieser Anteil noch bei 21,9 Prozent.
Was bei den StEB Köln besonders ins Auge fällt: Es gibt keinen Gender Pay Gap. Frauen sind im Durchschnitt in höheren Entgeltgruppen eingruppiert als Männer (durchschnittlich Entgeltgruppe 9 statt Entgeltgruppe 8), und das, obwohl sie eine deutlich höhere Teilzeitquote aufweisen (42,5 Prozent bei Frauen gegenüber 9,2 Prozent bei Männern).
Möglich wird dies durch ein analytisches Eingruppierungsverfahren, das eine konsequent transparente und geschlechtsneutrale Aufgabenbewertung und Vergütung gewährleistet. Damit sind die StEB Köln auch im Hinblick auf die kommenden Anforderungen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie gut aufgestellt.
„Chancengleichheit ist für uns kein Trend, sondern gelebte Praxis. Wir setzen auf transparente Verfahren und fördern gezielt Potenziale – unabhängig vom Geschlecht. Dass es bei uns keinen Gender Pay Gap gibt, zeigt, dass unser System wirkt“, sagt Ulrike Franzke, Vorständin der StEB Köln.
Die StEB Köln begnügen sich dabei jedoch nicht mit dem Status quo: Qualifizierte Mitarbeiterinnen werden aktiv ermutigt, sich auf höherwertige Stellen zu bewerben und mehr Verantwortung zu übernehmen. Begleitend dazu bieten die StEB Köln Fortbildungsmaßnahmen zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung an.
Seit 2023 beteiligen sich die StEB Köln außerdem am Cross-Mentoring-Programm für Frauen. Bislang engagierten sich vier Mentorinnen; neun Mentees nahmen teil. Das Programm begleitet weibliche Fach- und Führungskräfte auf ihrem beruflichen Weg.
Mit diesem gelebten Ansatz zeigen die StEB Köln, dass Leistungsorientierung und Chancengleichheit sich nicht ausschließen, sondern einander bedingen. Ein klares Signal für mehr Fairness im öffentlichen Sektor.